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Fibromyalgie und Erschöpfungssyndrom
Eine Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, deren häufige Begleitsymptome Müdigkeit und Erschöpfung sind.
Erschöpfungssyndrom
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Fibromyalgie und Erschöpfungssyndrom

Die Fibromyalgie, auch als Weichteilrheumatismus bezeichnet, ist eine chronische Erkrankung. Der Begriff bedeutet wörtlich Faser-Muskel-Schmerz, was auch das Hauptsymptom dieser Krankheit bezeichnet. Betroffene leiden unter starken Schmerzen in den Muskeln, den Sehnen und im Bindegewebe. Bestimmte Schmerzpunkte im Körper, die sogenannten Tender-Points, reagieren auf Druck außerordentlich empfindlich. Jeder Mensch besitzt 18 dieser besonderen Schmerzpunkte, die auch zur Diagnose einer Fibromyalgie überprüft werden. Reagieren elf dieser Punkte sehr stark auf Druck von außen, liegt die Diagnose einer Fibromyalgie nahe.

Obwohl diese Erkrankung verhältnismäßig unbekannt ist, sind etwa zwei Prozent der Bevölkerung in Deutschland betroffen. Ähnlich wie beim Erschöpfungssyndrom sind auch bei der Fibromyalgie die Ursachen weitestgehend unklar. Der Patient verspürt starke Schmerzen, die mit bildgebenden und anderen diagnostischen Verfahren nicht messbar sind.

Die Abgrenzung zum Erschöpfungssyndrom ist häufig nicht einfach. Bei einem Erschöpfungssyndrom ist die anhaltende Müdigkeit das Hauptsymptom der Erkrankung. Konzentrations- und Schlafprobleme sowie Muskel- und Gelenkschmerzen kommen bei vielen Patienten als begleitende Symptome hinzu. Bei der Fibromyalgie hingegen sind die Muskel- und Gelenkschmerzen das Hauptsymptom, Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsstörungen die Begleitsymptome.

Ausschlussdiagnose

Zur Abgrenzung einer Fibromyalgie von einem Erschöpfungssyndrom ist ein Symptomtagebuch sinnvoll. Bei Patienten mit einer Fibromyalgie steht das starke Schmerzempfinden im Vordergrund. Diagnostisch werden behandelnde Ärzte deshalb stets anhand der 18 Tender-Points überprüfen, ob ein erhöhtes Druckempfinden vorliegt. Müdigkeit und Erschöpfung kommt bei diesem Krankheitsbild meist begleitend, aber nicht als größter Leidensfaktor hinzu.

Beim Erschöpfungssyndrom hingegen steht das Empfinden der übermäßigen Erschöpfung und Müdigkeit im Vordergrund und bestimmt den Leidensdruck des Patienten. Muskel- und Gelenkschmerzen treten beim Erschöpfungssyndrom häufig in Phasen auf, sind undifferenziert und als Schmerz meist nicht klar greifbar. Auch eine Überprüfung der Tender-Points zeigt meist keine erhöhte Druckempfindlichkeit, was für den Arzt ein Indiz dafür ist, dass es sich bei den Symptomen nicht um eine Fibromyalgie handelt.

Fibromyalgie kann in einem chronischen Erschöpfungssyndrom münden

In seltenen Fällen und wenn eine Fibromyalgie über lange Zeit unerkannt und damit unbehandelt bleibt, kann die Erkrankung in einem chronischen Erschöpfungssyndrom gipfeln. Die starken Schmerzen, deren Ursachen nicht zu erklären sind, bestimmen den gesamten Tagesablauf des Betroffenen und beeinträchtigen sein Leben. Kommen im Verlauf der Erkrankung Schlafprobleme hinzu, fühlt sich der Patient im Laufe der Zeit nahezu paralysiert und kann nur noch schwerlich den Geschehnissen um sich herum folgen.

Wird die Krankheit nicht erkannt und therapiert, potenziert sich dieser Zustand weiter. Kommt Unverständnis aus dem Umfeld hinzu, kann sich ein chronisches Erschöpfungssyndrom entwickeln, was in sozialem Rückzug und Depression münden kann. Dieser Zustand ist äußerst gefährlich für den Betroffenen und kann lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.

Sabrina Mandel

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